Die 30. Schwangerschaftswoche

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Bald ist der heiß ersehnte Familienzuwachs da und ein neues spannendes Leben beginnt. Nicht nur für das Baby ist alles neu und aufregend, auch für die Mutter startet ein neuer, unbekannter Abschnitt ihres Lebens. Es gibt Menschen, die planen gerne alles voraus und richten sich in ihrem Leben nach ihrem selbst entworfenen Konzept. Andere lassen lieber alles auf sich zukommen und würden am liebsten in den Tag hineinleben ohne bestimmten Rhythmus und ohne ein bestimmtes Vorhaben. Zu welcher Art Mensch die werdende Mutter gehören mag, nach der Geburt wird sich ihr Leben, egal wie sie es vorher gestaltet hatte, ändern.

 

Berufliche Veränderungen

Wer zu den Menschen gehört, die geregelte Bahnen bevorzugen, die einen geordneten Tagesablauf brauchen und die mit beiden Beinen im Berufsleben stehen, der wird einige Veränderungen voraussehen müssen. Zunächst sollte er sich überlegen, wie es beruflich nach der Geburt weitergehen soll. Möchte die werdende Mutter nur während des Mutterschutzes zu Hause bleiben, oder will sie die Elternzeit in Anspruch nehmen. Wenn sie die Elternzeit nehmen möchte, um die erste Zeit ganz für ihr Kind da zu sein, dann sollte sie sich informieren, wie lange sie Elternzeit nehmen kann und wann sie sie beantragen muss. Sie muss sich darüber im Klaren sein, dass sie nach der Elternzeit nicht wieder auf demselben Arbeitsplatz eingesetzt werden wird. Und sie sollte wissen, dass es im Haushalt mit dem Baby nicht so geregelt zugehen wird, wie auf der Arbeit. Ein Baby ist ein Mensch und nicht immer gleich. Mütter müssen flexibel und spontan sein. Sie müssen auch in außergewöhnlichen Situationen auf ihr Kind eingehen könne. Eine Alternative zur Auszeit der Mutter ist die berufliche Auszeit des Vaters. Denn auch der werdende Vater hat die Möglichkeit Elternzeit zu nehmen. Wenn sich beide Partner einig sind, bleibt vielleicht der Vater zu Hause beim Baby und die Mutter kann ihre berufliche Laufbahn fortsetzen. Auch eine geteilte Elternzeit ist möglich.

 

Private Veränderungen

Nicht nur im Berufsleben bringt die Geburt des Kindes Veränderungen mit sich. Auch zu Hause ist nichts mehr so, wie es war. Menschen, die sich ihr Leben bisher nach eigenem Gutdünken einteilen konnten, müssen nun Rücksicht auf das Baby nehmen. Und wer seinen geregelten Tagesablauf nach seinem Berufsleben ausrichtete, der muss sich umstellen und seinen Tag nach dem Baby gestalten. Das Baby hat am Anfang keine Regeln. Weil es im Mutterleib „essen“ konnte, wann es hungrig war, kann es sein, dass es die erste Zeit häufig angelegt werden will. Auch muss sich das Baby an den Tag- und Nachtrhythmus der Eltern erst gewöhnen. Für das Baby ist alles neu. Die Eltern können ihm ein paar Gewohnheiten beibringen, aber oft werden sie die eigenen Angewohnheiten umstoßen müssen. Es ist ein Mensch mehr in der Familie, auf den Rücksicht genommen werden muss. Darum sind mehr Kompromisse nötig, als vorher. Außerdem ist das Baby in vielen Dingen zu klein um sich nach den Eltern zu richten. So wird die Umstellung anfänglich meistens bei den Eltern hängen bleiben. Da aber alle Kinder erwachsener und reifer werden, gibt es keinen Grund sich vor der Geburt den Kopf darüber zu zerbrechen. Man sollte sich lediglich darüber im Klaren sein.

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